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FORSTWIRTSCHAFT
DIE IBERISCHE HALBINSEL IM EUROPÄISCHEN UMFELD
Spanien weist eine bewaldete Fläche von 13.695.000 ha auf, dieser kann man noch eine Fläche
von etwa 12.265.000 ha fruchtbaren und bewaldbaren Terrains hinzuzufügen, insgesamt ergibt das 51 % Waldfläche
auf spanischem Boden.
Wenn man die iberische Halbinsel als eine Einheit in der EU betrachtet, so muss man noch
2.755.000 ha portugiesischen Terrains hinzurechnen, womit insgesamt 28.715.000 ha Waldfläche erreicht werden, also
48% der Gesamtfläche dieser beiden Länder. Damit ist die iberische Halbinsel europaweit auf dem 4. Platz - hinter
den drei wichtigsten Ländern Schweden, Finnland und Frankreich - und sogar vor einem so bedeutenden Land wie Deutschland.
Hinsichtlich der bewirtschafteten Waldfläche auf der Halbinsel, kann man 8.852.000 ha erwähnen,
das ist weniger als in den Referenzländern, jedoch noch immer mehr als in der übrigen EU.
Die dominierendste Eigentümerstruktur ist Privatbesitz (68,4%), aber dieses Besitzverhältnis
ist noch immer ausgeglichener als in anderen EU-Ländern wie Finnland, Frankreich und Schweden.
In Spaniens bewirtschafteten Wäldern gibt es 500 Mio. fm Holz, und in Portugal 167 Mio. fm,
also insgesamt 667 Mio. fm Holz auf der iberischen Halbinsel, hierbei ergibt sich ein Holzvolumen von 140 vfm
pro Hektar. Bei diesem Vergleich führen, außer den dominierenden Ländern in diesem Sektor, andere Länder, nämlich
Italien und Österreich.
Hinsichtlich des Schnittholzes ist die iberische Halbinsel auf den führenden Rängen innerhalb
der EU, wenn man bedenkt, dass 25.512.000 m³ Holz in den gemeinschaftlichen Markt gelangen.
Um die forstwirtschaftliche Situation der iberischen Halbinsel etwas klarer beurteilen zu können, ziehen wir einen
Vergleich mit Schweden, einem der wichtigsten Referenzländer, in dem das jährlich gewonnene Holzvolumen bei einer
bewirtschafteten Waldfläche von 22.048. 000 ha (48,8% des Staatsgebiets) 56,5 Mio. m³ erreicht.
Die iberische Halbinsel besitzt eine bewirtschaftete Waldfläche von 8.852.000 ha.
(15% des Staatsgebiets), aus der man jährlich 25,5 Mio. m³ Holz gewinnt. Das bedeutet, dass aus einem Drittel
der bewirtschafteten Fläche immerhin fast die Hälfte des Holzvolumens der Schweden gewonnen wird.
Wenn also Spanien der Holzgewinnung dieselbe Waldfläche gewidmet hätte, so hätte das
jährliche Ertragsvolumen auf die nicht unbeträchtliche Zahl von 63,5 Mio. m3 gesteigert werden können, womit
Spanien vor den anderen EU-Ländern liegen würde.
Vergleich zwischen aktuellem und potentiellem jährlichen Schnitt:

Wenn wir den jährlichen Nettozuwachs unserer Wälder betrachten, kommen wir auf 39.543.000 vfm
Holz, was uns auf den 5. Rang innerhalb der EU bringt - nach Schweden, Deutschland, Finnland und Frankreich.
Aber auch in diesem Fall können wir einen interessanten Vergleich mit Schweden ziehen. Dieses
Land weist eine bewaldete Fläche von 24,5 Mio. Hektar auf, auf der jährlich 91 Mio. vfm Holz zuwachsen, während wir
auf der iberischen Halbinsel bei einer Fläche von 8,5 Mio. Hektar ( einem Drittel der schwedischen Waldfläche!) 39,5
Mio. vfm erreichen.
Wenn man auf der iberischen Halbinsel eine Waldnutzungsfläche nach schwedischem Vorbild errichten
würde, so könnte der jährliche Nettozuwachs 114,5 Mio. vfm betragen, weit mehr als in Schweden, Finnland etc.
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